Archive for January 24th, 2012

Die Eurasische Union (russland.ru)

Tuesday, January 24th, 2012

Russland ist gleichwohl im postsowjetischen Raum aktiver als vor einigen Jahren. Im Großen und Ganzen (vom Druck auf die Ukraine abgesehen) ist Russlands steigende Neigung, Verantwortung im postsowjetischen Raum zu übernehmen aus deutscher und westlicher Sicht zu begrüßen:

1. Insbesondere die Länder Zentralasiens benötigen einen Stabilitätsanker, da aus Afghanistan kommende Sicherheitsgefahren in den kommenden Jahren vermutlich verstärkt nach Zentralasien ausstrahlen werden, was nicht nur Moskau fürchtet….

2. Falls Russland sich nicht stärker engagiert, würde Chinas Einfluss im postsowjetischen Raum noch stärker steigen, als es in den vergangenen Jahren ohnedies bereits der Fall war.

Die EU und der Westen in seiner Gesamtheit sind geschwächt und mit eigenen Problemen beschäftigt. Russland nutzt die damit verbundene Möglichkeit, Einfluss zu wahren und auszubauen, ohne »exzessive Risiken« eingehen zu müssen, wie andere Mächte auch. Russland wird durch eine gewisse Reintegration von Teilen des postsowjetischen Raums an Prestige, aber nicht an Kraft gewinnen, Moskau ist vielmehr dazu genötigt, Lasten zu übernehmen.

Die Eurasische Union (russland.ru)

L’idée de la retraite fait stresser les Québécois (lesaffaires.com)

Tuesday, January 24th, 2012

Au Québec, 1 personne sur 2 (48%) se dit «préoccupée» par son bien-être financier à la retraite. C’est un pourcentage nettement supérieur à celui d’autres provinces canadiennes (37% en Alberta, 35% au Manitoba, 35% en Saskatchewan, etc.). C’est du moins ce qui ressort d’un sondage mené par Angus Reid pour le compte d’ING Direct Canada.

Cette inquiétude est compréhensible, quand on sait que plus de 1 Canadien sur 3 âgé de 35-54 ans n’a pas de REER et que 68% des Canadiens n’ont pas de plan financier pour atteindre leurs objectifs pour la retraite. Pis, pour 31% des personnes interrogées, la retraite ne figure même pas parmi leurs objectifs financiers personnels ; ce pourcentage bondit à 39% pour les personnes âgées de 25-34 ans, et à 56% pour les 18-24 ans.

L’idée de la retraite fait stresser les Québécois (lesaffaires.com) 

Finanzminister Markov liest NewropMag! Er fordert auch eine öffentlich-rechtliche Rating-Agentur!

Tuesday, January 24th, 2012

Vor dem heutigen Treffen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble mit seinem französischen Kollegen Francois Baroin in Paris hat Brandenburgs Finanzminister Dr. Helmuth Markov die Forderung erneuert, eine öffentlich-rechtliche Rating-Agentur in der Europäischen Union zu gründen. „Die jüngste Entwicklung hat wieder einmal gezeigt, dass die drei großen Rating-Agenturen einen ungeheuren Einfluss auf Europas Volkswirtschaften haben und in schwierigen Situation Krisen verstärken. Eine öffentlich-rechtliche Rating-Agentur löst zwar nicht auf einmal alle Probleme, aber schmälert die Macht des derzeitigen Oligopols aus Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch“, sagte Markov. Er verwies darauf, dass diese drei privaten Unternehmen zurzeit mehr als 90 Prozent des Marktes für Ratings kontrollieren. Finanzminister Markov fordert öffentlich-rechtliche Rating-Agentur (niederlausitz-aktuell.de)

Finanzminister Markov liest NewropMag! Er fordert auch eine öffentlich-rechtliche Rating-Agentur! Lesen sie unseren Artikel: Offene Europäische Rating-Agentur (NM 25-08-2011)

Bildung: Eine Antwort auf die Krise (teachersnews.net)

Tuesday, January 24th, 2012

Was in Deutschland bisher nur als Angstkulisse in den Medien stattfindet, ist in zahlreichen Ländern Europas längst Wirklichkeit: Wirtschaftlicher Niedergang und rigide Sparprogramme, die auf dem Rücken der Mehrheit der Bevölkerung ausgetragen werden. Die Folge ist ein Anstieg von Arbeitslosigkeit und Armut in einem Ausmaß, das vor wenigen Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Bildung. Entlassungen von Lehrkräften, Gehalts- und Pensionskürzungen, Schließung von Schulen, größere Klassen , Erhöhung der Pflichtstundenzahl, Privatisierungen und Outsourcing – all dies sind Maßnahmen, mit denen Regierungen in Europa auf die Finanz- und Schuldenkrise reagieren. Etwa siebzig Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter diskutierten am 20. Januar 2012 in Brüssel über Gegenwehr und mögliche Auswege. „Seit Beginn der Krise im Jahr 2008 wurden unseren Lehrerinnen und Lehrern bereits dreimal die Gehälter gekürzt,“ so ein Gewerkschaftskollege aus Spanien.

Bildung: Eine Antwort auf die Krise (teachersnews.net) 

Guido Westerwelle: “Der Weg zur Demokratie verlangt langen Atem” (general-anzeiger-bonn.de)

Tuesday, January 24th, 2012

Niemand konnte erwarten, dass aus der arabischen Revolution eine Parteienlandschaft wie in Europa hervor geht. Wir haben es mit islamisch geprägten Gesellschaften zu tun. Es kann niemanden überraschen, dass der politische Islam infolge der Umbrüche in Nordafrika an Einfluss gewonnen hat. Islamische Orientierung bedeutet aber nicht per se antidemokratische und unfreiheitliche Gesinnung. Es besteht jetzt die Chance, dass sich gemäßigt islamische Kräfte dauerhaft als islamisch-demokratische Parteien etablieren. Darauf sollten wir hinwirken, im Dialog mit klaren demokratischen und rechtsstaatlichen Kriterien.

Guido Westerwelle: “Der Weg zur Demokratie verlangt langen Atem” (general-anzeiger-bonn.de)

Großbritannien benötigt dringend eine klare europäische Strategie, befürchte allerdings, dass sie erst noch entwickelt werden muss… “Uns ist der Biss für Neues verloren gegangen” Phillip Blond, konservativer Vordenker und Berater des britischen Premiers David Cameron (wienerzeitung.at)

Tuesday, January 24th, 2012

Hat Großbritannien eine klare Strategie für Europa?

Das ist die spannende Frage. Großbritannien benötigt dringend eine klare europäische Strategie, ich befürchte allerdings, dass sie erst noch entwickelt werden muss. Ich bin überzeugt, obwohl es für viele eigenartig klingen mag, dass sein Veto gut für Europa und sogar gut für die Euro-Zone gewesen ist. Es hat sichergestellt, dass die Institutionen der Union getrennt bleiben von den Institutionen der Euro-Zone. Mittlerweile haben viele erkannt, auch wenn sie es nur hinter vorgehaltener Hand zugeben, dass diese Trennung ein Gebot der Stunde für das Überleben der Union ist.

“Uns ist der Biss für Neues verloren gegangen” Phillip Blond, konservativer Vordenker und Berater des britischen Premiers David Cameron (wienerzeitung.at) 

[Save Hungarian Democracy] et l’Europe avec! (NM)

Tuesday, January 24th, 2012

En 2014 les forces souverainistes qui sont déjà en route, poussées par la crise économique et sociale, par la désespérante morosité des perspectives futures, par un désir et une ultime tentative de changement radical des élites, risquent fort de prendre le pouvoir, là où il est, au Parlement européen. Le débat alors ne portera pas sur une simple question de majorité et d’opposition qui s’affrontent gentiment, ce sera effectivement surement très agité et il n’y aura plus de procédure de compromis…

[Save Hungarian Democracy] et l’Europe avec! (NM) 

‘Booming Silence’ Europe’s Conservatives Fail to Criticize Hungary (spiegel.de)

Tuesday, January 24th, 2012

With its 271 members, the coalition of conservative and Christian Democratic parties makes up the largest group in the European Parliament in Strasbourg. The EPP doesn’t want to jeopardize this status, which is why it is no longer that fussy about democracy and the rule of law.When the EPP member party Forza Italia pushed through laws that benefited then Prime Minister Silvio Berlusconi, other EPP members did not object. Even the “bunga-bunga parties” that Berlusconi hosted, where some of the attractive women were underage, did not present a problem to the group, despite its commitment to the “Christian Democratic concept of society.”

The most recent beneficiary of the EPP’s odd approach to tolerance is Hungarian Prime Minister Viktor Orbán. His Fidesz party has a two-thirds majority in the Hungarian parliament, which it uses to systematically limit basic rights, like freedom of the press. This has prompted the European Commission to initiate three proceedings against Hungary for violating the Lisbon Treaty. It’s a strong signal to send to a European Union member state.

‘Booming Silence’ Europe’s Conservatives Fail to Criticize Hungary (spiegel.de)

Spiegel online: “Ma vi sorprendete che il comandante fosse un italiano?” - Cela vous surprend-il que le commandant soit italien? (repubblica.it)

Tuesday, January 24th, 2012

Le pesantissime affermazioni di Jan Fleischhauer, uno dei columnist dell’edizione online del settimanale tedesco. Partendo dal naufragio, si lancia in un ragionamento sulle differenze tra le nazioni e arriva alla crisi dell’euro. “Quel che può succedere quando per motivi politici si ignora la psicologia dei popoli, ce lo mostra la crisi della valuta”

Dérapage raciste dans le Spiegel online? C’est en tout cas ce qu’estime le journal italien La Repubblica quand l’un des meilleurs éditorialistes du Spiegel partant du naufrage du Costa Concordia se lance dans une réflexion sur les différences entre les nations pour finir sur la crise de l’Euro. “Comment pourrait-on y arriver si pour des raisons politiques on ignore la psychologie des peuples, comme le montre la crise des valeurs” se demande le correspondant italien qui y voit toute la suffisance allemande et le complexe de supériorité du peuple allemand sur les autres européens… Un article qui lui aussi ne fait qu’exprimer toute l’acrimonie des uns envers les autres quand en période de crise les citoyens manquent cruellement de représentants légitimes… L’absence d’institutions démocratiques de la zone Euro ne fait que renforcer le sentiment d’abandon…

Spiegel online: “Ma vi sorprendete che il comandante fosse un italiano?” (repubblica.it) 

Juggernauts Slice Italy in Two (corriere.it)

Tuesday, January 24th, 2012

Five days of strikes to protest at price hikes. Cars blocked at Bergamo. Tailbacks at Naples, Turin and Genoa

Striking HGV drivers are starting to make their presence felt on mainland Italy and the country is effectively split in two. What is known as the “Pitchfork Movement” is protesting at the rising cost of diesel fuel, motorway tolls and income tax.

Juggernauts Slice Italy in Two (corriere.it)