Posts filed under 'Deutsche Presse'
200.000 Wähler haben Migrationshintergrund. Die Parteien buhlen um ihre Stimmen - gerne auch in einer Fremdsprache. Abseits der großen Öffentlichkeit bemühen sich längst alle Parteien um die Stimmen der Neoösterreicher. Sie setzen sie auf wählbare Listenplätze und buhlen um ihre Stimmen… Auch in sogenannten Ethnomedien sind die meisten Parteien präsent. Das sind Zeitungen, Zeitschriften oder auch TV-Stationen, die in den Sprachen der einzelnen Communitys gehalten sind und einen wichtigen Integrationsbeitrag leisten können: Yeni Hareket etwa erscheint auf Türkisch, Kosmo auf Serbisch, Kroatisch und auf Bosnisch und Vesti ebenfalls auf Serbisch. - KURIER
August 30th, 2010
Für den Chef der Welthandelsorganisation (WTO), Pascal Lamy, wird Österreich in der Europäischen Union als “mit seiner Kapazität als europäische Schnittstelle”, als “Bindeglied zwischen Ost und West”, gebraucht, und könnte “einen noch besseren Job erledigen” . Denn: “Österreich soll in der EU eine Koalition kleinerer Länder anführen” , sagt Lamy. Mit so einer Koalition könne es gelingen, dass “nicht immer nur die Großen entscheiden”. - DER STANDARD
August 30th, 2010
Jetzt im Alter, mehr als 20Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, bekommt der manchmal so träge Fluss eine neue dynamische Strategie verpasst, die „Donauraum-Strategie“. 14Staaten im Einzugsgebiet des Flusses sind in die Donau-Kooperation eingebunden: acht EU-Staaten (Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Deutschland, Bulgarien, Rumänien, Slowenien), sechs Nicht-EU-Länder (Serbien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Moldawien, Ukraine). Die große Zahl der Teilnehmer mit ihren teils sehr divergenten Vorstellungen ist Chance und Herausforderung. - DIE PRESSE
August 30th, 2010
“Ich klage die Regierung, weil es für die Öffentlichkeit wichtig ist zu wissen, dass das Department of Homeland Security die Europäische Union angelogen hat” schrieb Edward Hasbrouck in einer Aussendung zu seiner Klage. “Die Europäer sollten sich also nicht auf ihre Behörden verlassen, sondern selbst aktiv werden und Beschwerden einlegen. Die gesamte PNR-Infrastruktur ist ein einziger flagranter Verstoß gegen alle europäischen Datenschutzprinzipien”, so Hasbrouck. - ORF
August 30th, 2010
Die Balkanstaaten befürchten, dass es die EU nicht ernst mit einem EU-Beitritt meinen könnte. Sie wünschen sich mehr Unterstützung. Slowenien kritisiert die Einstellung seiner Nachbarn. - DIE PRESSE
August 30th, 2010
54 Prozent der Befragten einer repräsentativen Studie bringen dem Staatenverbund wenig bis kein Vertrauen entgegen, teilte die EU-Kommission mit. Ungeachtet der allgemeinen Ablehnung steigt aber der Wunsch der Menschen nach stärkeren Absprachen in der europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik. Mit einer solchen Koordination können beispielsweise Staatspleiten verhindert werden. - N.TV
August 30th, 2010
Noch vor kurzer Zeit wollte Island von einem EU-Beitritt nichts wissen. Doch nach der knapp vermiedenen Staatspleite beginnt das Land nun Verhandlungen mit Brüssel. “Wir gehören in die Gemeinschaft”, sagt der Außenminister. Seine Mitbürger sehen das überwiegend anders. - FT DEUTSCHLAND
August 30th, 2010
Im Zuge des Bologna-Prozesses sollen Magister- und Diplomabschlüsse in diesem Jahr eigentlich endgültig durch die zweistufigen Bachelor- und Masterstudiengänge ersetzt werden. Doch während sich etwa Studierende in Sachsen seit dem vergangenen Jahr nicht mehr in Magisterstudiengängen immatrikulieren können, werden die Diplomstudiengänge hier nicht grundsätzlich abgeschafft. Man fürchtet einen Renommeeverlust. Der Zusammenschluss von neun Technischen Universitäten (TU9), dem auch die TU Dresden angehört, hat im August bekräftigt, “dass der “Diplomingenieur” als Markenzeichen deutscher Ingenieurausbildung erhalten bleiben muss.” - TAZ
August 30th, 2010
Thilo Sarrazin hat ein Buch mit 465 Seiten, 538 Fußnoten, 33 Tabellen und 10 Schaubildern verfasst. Der Titel ist zwar denkbar reißerisch und lautet “Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen”… Überhaupt schreibt Sarrazin sehr gern über “Selektion”. Seine Formulierungen und “Analysen” erinnern nicht nur an die Eugenik - sie sind Eugenik. - TAZ
August 30th, 2010
Ein wenig geht es zu wie auf einer Versteigerung: Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Vize Guido Westerwelle halten Laufzeitverlängerungen von zehn bis 15 Jahren für vernünftig. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle meint, die Atomkraftwerke müssten mindestens zwölf bis 18 Jahre länger am Netz bleiben als bisher vereinbart. Wer bietet mehr?. - SUEDDEUTSCHE
August 30th, 2010
Wirtschaftswunder Lieblingswort der Deutschen. Gleichzeitig aber verkommt es bei inflationärer Anwendung zum bloßen Euphemismus einer Propagandamaschinerie, denn von einem Wirtschaftswunder kann keine Rede sein - Sebastian Müller in Le Bohémien
August 30th, 2010
Tony Blair’s Labour-adepts coined the catchphrase “Cool Britannia” in 1997 and raved about the “ethical dimension” of the foreign policy. Under the new coalition of conservatives and liberals is mainly question of “Poor Britannia”: Great is currently the national debt. - “Großbritanniens Gewicht wird kleiner: Aus Cool wurde Poor Britannia” in DER STANDARD.AT
Tony Blairs Labour-Adepten prägten 1997 das Schlagwort Cool Britannia und schwärmten von der “ethischen Dimension” der Außenpolitik. Unter der neuen Koalition aus Konservativen und Liberalen ist vor allem von Poor Britannia die Rede: Groß ist derzeit lediglich die Staatsschuld. - DER STANDARD.AT
August 4th, 2010
En mai dernier les déclarations dans la presse ressemblaient à des décalrations de fuerre. Il était question d’une attaque généralisée de l’Euro, d’une guerre d’agression et de bataille décisive. Trois mois après il n’en reste plus rien. L’attaque des spéculateurs sur l’Euro a été repoussé. La monnaire européenne est à nouveau au dessus des 1,32 $ revenu au même taux qu’en mai. - “Euro gewinnt Kampf gegen Spekulanten” HANDELSBLATT
Im Mai lasen sich die Überschriften in den Zeitungen noch wie aus einem Kriegsbuch: Von einem Generalangriff auf den Euro war die Rede, von einem Angriffskrieg und von der entscheidenden Schlacht. Ein Vierteljahr später ist das alles Makulatur. Der Angriff der Spekulanten auf den Euro ist abgewehrt. Europas Gemeinschaftswährung stieg gestern wieder über 1,32 Dollar, und damit auf den Stand von Anfang Mai… HANDELSBLATT
August 4th, 2010
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