Kurznachrichten
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Afrikas Tor Nach Europa: Operation Husky, Reloaded

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Foto Karl Briullov Sacco di Roma 455 [Public domain], via Wikimedia Commons
Foto Karl Briullov Sacco di Roma 455 [Public domain], via Wikimedia Commons
Guest Author: Daniel Moscardi
Vallombrosa ist eine außergewöhnliche Ecke Toskanas. Da, im bergigen Gelände 40 Km, östlich von Florenz errichtete der Benediktiner der heilige Johannes Gualbertus, als das neue Jahrtausend begann, den eigenen Klosterverband, um mit einer Gruppe von Mönchen einen asketischen Lebenswandel zu verfolgen.

Unter den vielen Reisenden, die in Vallombrosa nach Eingebung suchten, war auch John Milton, der 1638 durch Italien reiste; eine Gedenktafel aus Marmor erinnert den Touristen daran, dass er eben hier auf die Idee kam „Das verlorene Paradies“ zu schreiben. Vallombrosa war niemals ein Anziehungspunkt für Touristen, es war immer ein Ort, der zur Meditation und Inspiration bewegte.

Vallombrosa ruft Erinnerungen an meine Kindheit hervor. Der Ort bedeutet für mich, wenn ich es so formulieren darf, meine Heimat. In den 60-er Jahren, als ein eigenes Auto für eine durchschnittliche italienische Familie ein unvorstellbarer Luxus war, stiegen wir sonntags früh am Florenzer Bahnhof mit einem kleinen Fresspaket dabei in einen Bus ein, und am Abend kamen wir mit demselben Bus nach Hause zurück. Für mich als Kind war solcher Trip der Höhepunkt der ganzen Woche, ja nicht selten des ganzen Monats, denn der war alles, wenn es um Sommerferien geht: mehr konnten wir uns nicht leisten.

Mit solchen Erinnerungen fuhr ich eines Tages mit meinem Motorrad auf der Straße, die durch den Vallombroser Wald geht. Als ich den Motor ausmachte, wurde ich nicht von der Stille umgeben; ganz im Gegenteil, an mein Ohr drang eine sonderbare Kakofonie. Eine Menge von Afrikanern um 20 besetzte das Kloster – im Sitzen oder im Stehen – alle waren einig mit einem beschäftigt: sie unterhielten sich laut via ihre I-Phones mit ihren Verwandten, die sie in ihrer Heimat gelassen hatten.

Willkommen in Italien des 21. Jahrhunderts, im Land, wo die Verdrängung der einheimischen Bevölkerung (früher als Italiener bekannt) in vollem Gang ist. Hätte jemand so was vor ein paar Jahren gesagt, hätte man ihm mit Misstrauen und Spott erwidert, heutzutage wurde es zur Realität.

Es passierte (buchstäblich) über eine Nacht, im Winter, als 100 „Migranten“ aus Afrika, nach ihrer Landung in Sizilien, hergebracht wurden zu der ruhigen Oase. Man hätte denken können, dass der Ort gewählt wurde, weil die Benediktiner ihre Türen als Zeichen der Barmherzigkeit und des Mitleids öffneten. Von wegen!

In der Tatsache wurde ohne jegliche Hilfe seitens der Mönche ein lukratives Geschäft gemacht, und der Gewinn war maximal bei möglichst niedrigen Kosten.

Wieso? Ganz einfach. Eine Gruppe von lokalen Unternehmer tut sich zusammen und übernimmt ein altes verlassenes Hotel am Kloster, eins von denen, wo einst Touristen verweilten, und macht es zu einem (quasi) bewohnbaren Obdachlosenheim, in dem eine große Zahl von Afrikanern untergebracht wird. Anschließend, dank den gefälligen italienischen Steuerzahlern, kann man ruhig 25-35 Euro pro Nacht pro Person kassieren. Dies ist der sich am meisten entwickelnde Wirtschaftszweig Italiens.1)Saltino, 38 abitanti e un centro d’accoglienza con 102 immigrati, il Giornale.it 2017-01-25.

Der Fall von Vallombrosa ist kein Einzel-, sondern ein Regelfall, und das, was in Italien passiert, kann man als „profitable Unsichtbarkeit” bezeichnen.

Noch vor kurzem, insbesondere in der Zeit vor den angehenden Wahlen, gingen die lokalen Behörden vorsichtig vor und platzierten die Migranten in abgelegenen Orten, damit die mit dem Alltag beschäftigten Bürger ihre Anwesenheit nicht merken. Zurzeit, wenn pro Jahr etwa 250.000 Umsiedler kommen, wird es nicht leicht sein, die Profite unsichtbar zu ziehen.

Weil die Migranten nicht gezwungen werden, in den ihnen zugeteilten Lokalen zu bleiben, sondern mit allen Verkehrsmitteln frei reisen dürfen, erinnern solche Städte wie Florenz von Tag zu Tag immer mehr an einen afrikanischen Basar, wo die jungen Afrikaner stundenlang vor jedem Geschäft, vor jedem Restaurant, an jeder Ecke rumstehen, betteln und Fußgänger belästigen, damit sie von ihnen einen wertlosen chinesischen Krimpelkram kaufen.
Wenn man sie anspricht, hört man eine stets wiederholte Geschichte: sie hätten nicht erwartet, dass hier „so schlimm“ sein wird. „Ihnen wurde versprochen” in Nigeria, Ghana, Mali, Senegal, an der Elfenbeinküste, in Burkina Faso (die Liste könnte man ins Unendliche ziehen): „wenn ihr schon in Europa seid, dann wird es wie in Paradies sein“. Wieso? Ich fragte sie vielmals: wer hat euch den Bären aufgebunden? Vergebens – ich konnte keine glaubwürdige Antwort erhalten und hatte den Eindruck, es sei lieber, ich vertiefe mich nicht in das Thema. Jeder von ihnen musste im Durchschnitt 2.000 bis 4.000 Euro bezahlen, was für die meisten eine Lebensinvestition bedeutet, die nicht nur ihnen, sondern auch ihren afrikanischen Familien Zukunft hätte sichern sollen.

Wenn man für das ganze Leben investiert und sich deswegen noch verschuldet, um nur zum Versprochenen Land zu kommen, dann denkt man sicherlich nicht daran, in seine Heimat zurückzukehren, mindestens nicht in der nächsten Zeit. Übrigens: wozu denn eigentlich? Wenn man ertappt wird, dass man sich in Italien illegal aufhält, ist die einzige Strafe, dass man die sogenannte foglio di via (Landesverweisung) bekommt, in der die italienischen Staatsbehörden den illegalen Migranten auffordern, das Land innerhalb einer Woche zu verlassen. Das war’s. Der illegale Migrant darf weiter machen, was ihm gefällt, bis er wieder Aufmerksamkeit der Behörden auf sich zieht, meistens, wenn er eine Straftat verübt. Dann wird ihm die nächste foglio di via eingereicht, um ihm sein Gedächtnis aufzufrischen, dass er sich in Italien illegal aufhält. Dann weiß er schon, dass er mit einer Bananenrepublik zu tun hat.

Die Ankömmlingen bekommen ein Taschengeld von 2.50 Euro pro Tag, was für sie keineswegs zufriedenstellend ist. Eine legale Arbeit dürfen sie wegen Schwierigkeiten, die italienische Bürokratie macht, nicht aufnehmen, sie dürfen aber als Freiwillige Grünanlagen pflegen, Straßen aufräumen und Ähnliches. Da sie aber zu den Jobs nicht gezwungen werden, gibt es wenige solche Freiwillige – die meisten haben es lieber, durch die Straßen zu schlendern und Geld zu ergaunern und so ihr Taschengeld um ein paar Euro zu verbessern.2)PProfughi, dieci cose da sapere, Il Tirreno 2015-07-21.

Die einzige Möglichkeit der Anstellung ist die auf Bauernhöfen, wo ein Durchschnittslohn 2 bis 4 Euro pro Stunde beträgt. Junge Italiener, auch wenn sie arbeitslos sind, nehmen weder den schweren und anstrengenden Job in der Landwirtschaft auf noch werden sie Geschirr in Restaurants abspülen. So sind „Migranten“ nützlich für viele Arbeitgeber, die sich in unendlichen Scharen die sklavenähnlichen Arbeitskräfte aussuchen können.3)Caporalato e mafie: “700mila schiavi nell’agricoltura italiana”, Il Fatto Quotidiano.it 2012-12-10.

Der Massendrang der Migranten führte zwangsläufig dazu, dass Italien wie nie zuvor finanziell belastet wurde. Und zwangsläufig diejenigen, die unter der Verschiebung der Gelder am meisten leiden, sind Italiener selbst: die Zahl der Italiener, die von einem Tag auf den anderen in die Kategorie povertà assoluta, der totalen Armut (laut der Definition von ISTAT – the National Bureau of Statistics and Census) eingestuft werden, erreichte schon gut über 5 Millionen. Es gibt Menschen, die mit oder ohne Willen eine Arbeit für ein paar Euro die Stunde aufnehmen würden, der potentielle Arbeitgeber will sie aber nicht einstellen, da ihm bewusst ist, dass ein legaler Mitarbeiter ihn wegen der schlechten Arbeitsbedingungen denunzieren kann, was mit einer Geldstrafe enden kann.4)Istat, in Italia record negativo: quasi 4,6 milioni di persone in povertà assoluta, 24 Ore Italia 2016-07-14.

Millionen von Italienern – besonders der älteren, alleinlebenden – die unter die Kategorie fallen, erhalten vom Staat nur eine geringe oder gar keine Hilfe, insbesondere wenn es um soziale Wohnungen, ärztliche, vor allem aber zahnärztliche Vorsorge geht. Wenn man ein alleinlebender kinderloser Erwachsener ist, ist die Chance eine soziale Wohnung zu erhalten gleich null. Die Ursache ist einfach: alle zur Verfügung stehenden Wohnungen werden Familien mit Kindern vergeben, das heißt meistens Ausländer, deren durchschnittliche Nachkommenschaft bei 2/3 liegt.
Die Mutter Natur kennt keine Moral, mindestens nicht die menschliche, und zieht immer unsere Schulden ein. So wie in der Welt der Tiere die Invasion einer fremden Spezies des Öfteren das Schrumpfen, ja sogar das Aussterben der eigenen Spezies zur Folge hat, so hat eine massenhafte Migration der Menschen von einem Kontinenten auf den anderen das Auftauchen der längst vergessenen ansteckenden Krankheiten zur Folge, von denen überraschend immer öfter zu hören ist.

Toskana ist ein Paradebeispiel dafür. Traditionell gastfreundlich, nimmt es seit vielen Jahrzehnten dank seinen postkommunistischen lokalen Behörden Afrikaner aus Subsahara auf und zeichnet sich deswegen im Vergleich zu anderen Regionen des Landes mit der hohen Zahl der Hirnahautentzündungsfällen aus.

Die Zahlen werden von den lokalen Behörden auch in dem Fall wie immer geschickt nach unten gedrückt. Sie vermeiden das Wort – Gott behüte uns, Massentouristen würden es einmal hören – Epidemie, doch die Zahlen sprechen für sich und es wird immer schwieriger sie zu verheimlichen.5)Meningite, Asl smentisce Regione: è epidemia di origine africana (e noi avevamo ragione), Il Primato Nazionale 2016-04-07.

Die für die Einheimischen, die einer angeblichen „humanitären Krise“, und in der Tatsache einem geplanten ethnischen Austausch der Europäer standhalten müssen, ungünstigen Folgen wurden schon längst von schlauen Machern und Entscheidern hinter den Kulissen einkalkuliert. Nichts wurde dem Zufall überlassen.

Damit ein so groß angelegter Plan, wie auch immer er heißt, erfolgreich wird, muss eins stimmen: die dienerische Oligarchie, deren Mitglieder eine Schlüsselrolle in den Ländern spielen, die versklavt werden, muss absolut gehorsam sein. Wenn ein nützlicher Idiot seine Aufgabe erfüllt und nicht mehr gebraucht wird, wird er abgeschoben. Wie es einst Gaetano Mosca, der Politologe aus dem 19. Jhd., treffend formulierte: „eine gut organisierte Minderheit wird immer die unorganisierte Mehrheit übertreffen.“ Um das festgesetzte Ziel zu erreichen, muss die organisierte Minderheit alle Hindernisse aus dem Weg schaffen.

Silvio Berlusconi war vielleicht kein richtiger Kandidat für den Ministerpräsidenten Italiens, aber in viel sprach für ihn, darunter seine persönliche Freundschaft mit Muammar Gaddafi. Dank der Freundschaft, solang Gaddafi an der Macht war, war Libyen kein Schleuseweg für Afrikaner auf dem Weg durch Sahara nach Europa. 2011, innerhalb von einigen Monaten, wurden beide Staatsführer entmachtet, der eine tritt ab, der andere wurde getötet. Libyen stürzte in den Bürgerkrieg, in den Chaos und wurde zum Land ohne anerkannte Zentralmacht.

Zwei Jahre später, im Oktober 2013, passierte etwas, was eigentlich als unmöglich erschien: der Papst tritt zurück. In der auf Lateinisch verfassten Rede stellte er fest, dass seine Kräfte nicht mehr reichen, die Kirche weiter zu führen. So einfach ging’s.

Komischerweise wurde der Vatikanstaat ein paar Tage vor seinem Rücktritt von allen internationalen SWIFT-Transaktionen abgeschnitten, also ebenso behandelt wie Staaten, die als verbrecherisch angesehen werden, wie der Iran oder Nordkorea.

Als Benedikt XVI, Vatikan verließ und nach Castel Gandolfo bei Rom fuhr, wurden die SWIFT Verbindungen von Vatikan wiederhergestellt und die Bankgeschäfte konnten weiter laufen. Was für ein unglaublicher Zufall!6)Benedetto XVI è costretto a mentire. Da chi?, maurizioblondet.it 2016-09-09.

Die Kardinäle, vom Heiligen Geist geleitet (das hätten wir gern geglaubt), wählten einen neuen Papst, der begann immer die gleiche Platte abzuspielen und erzählte den Katholiken in der ganzen Welt, insbesondere den Italienern, dass „Migranten nicht gern gesehen, sondern herzlichst begrüßt werden sollen.” Für Katholiken bedeutete das ein Gebot, dem man nicht widersprechen soll, auch wenn man zutiefst eine Menge Zweifel hat: der Papst ist unfehlbar, wir müssen ihm also gehorchen.

Bis 2013 war die Zahl der Ankömmlinge aus Afrika hoch, blieb aber unter 50.000 pro Jahr. 2014 war das erste Jahr eines dramatischen Anstiegs: 170.000 Umsiedler, hauptsächlich aus Subsahara. Seither steigt die Zahl und 2017 wird 200.000 überschreiten. Ungeachtet der Tatsache, dass es in Italien kaum Unterkunft und Gelder für die Verpflegung der Menschenmassen gibt. Für viele Italiener bleibt der Papst die höchste Autorität, wenn SIE also kommen, haben wir keine andere Wahl als SIE aufzunehmen.

Die Geschichte mag sich wiederholen. Mindestens in Sizilien. Ein Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg war die Konferenz in Casablanca, wo Churchill und Roosevelt zusammentrafen. Damals waren die Alliierten nicht mehr in der Defensive, und die italienische und deutsche Armee wurden schon aus Afrika verdrängt. Churchill beschloss in den „weichen Unterbauch“ (so nannte er Italien) der Festung Europa der Nazis zu schlagen. So begann die Operation Husky. Die Alliierten landeten 1943 auf Sizilien, was nach einigen Wochen zum Mussolinis Fall führte, obwohl das Land bis 1945 in zwei Teile zerschnitten blieb.

Wie jede sorgfältig vorbereitete Invasion, konnte sie nur mit vertrauten Kontaktpersonen durchgeführt werden, die am Einsatzort zu Augen und Ohren der Einsatztruppen wurden. Weil man sich, anders als im Falle von Normandie, nicht auf die Résistance verlassen konnte, beschlossen die USA und Großbritannien einen anderen, ebenso wirksamen Verbündeten zu nutzen: die Mafia.

Die amerikanischen Spionageagenturen blieben schon seit gewisser Zeit mit der Unterwelt von New York im Kontakt, um den dortigen Hafen vor den höchstwahrscheinlichen Sabotageakten von Deutschen zu schützen.

Als die Operation Husky grünes Licht bekam, warb die amerikanische Spionage alle möglichen Kontaktpersonen auf Sizilien an; eine Schlüsselfigur war dabei der Hauptboss der Mafia Lucky Luciano. Während er seit 1936 eine Strafe von 30 oder sogar 50 Jahren im New Yorker Gefängnis abbüßte, lieferte er der amerikanischen Kriegsmarine wertvolle Kontakte, die eine große Hilfe den auf Sizilien einen Brückenkopf erobernden Alliierten leisteten. Eine natürliche Konsequenz solcher Vorgehensweise war die Tatsache, dass Mafia, die zu Regierungszeiten von Mussolini tief in den Untergrund gehen musste, ihre einstige Position zurückgewann und bis heute erhält.

Man muss bemerken, dass Sizilien in der heutigen Regierung Italiens überrepräsentiert wird. 2015 wurde Sergio Mattarella zum Präsidenten gewählt – erster Sizilianer auf diesem Amt. In dieser Zeit bekleideten Sizilianer die drei wichtigsten Ämter in der italienischen Regierung: des Ministerpräsidenten, des Präsidenten der Oberkammer des Parlaments (Pietro Grasso, der ehemalige Staatsanwalt) und des Ministers des Inneren (Angelino Alfano), das von besonderer Bedeutung ist. Während zwei erstgenannten rein repräsentative Aufgaben haben, also keine Entscheidungstreffer sind, beaufsichtigt und koordiniert das Innenministerium die Affäre mit Migranten.

Und wenn wir schon von Affären, affari (was auf Italienisch einfach ein Geschäft bedeutet), reden, nimmt die Migration einen dramatischen Ausmaß an oder nicht, sowieso wurde sie zum lukrativen Geschäft für Sizilien, denn eben die Insel genießt den Einfluss von riesigen Summen. In Mineo bei Catania, befindet sich C.A.R.A., das größte Zentrum für Migranten in Europa, in dem Staatsanwälte vor Ort viele Rechtsverletzungen aufspürten, infolgedessen wurden 17 Personen verurteilt, darunter wichtige Politiker von der Partei Angelino Alfanos.7)Corruzione al Cara di Mineo, chiesto il rinvio a giudizio per 18 indagati. C’è pure Castiglione (Ncd), il Giornale.it 2017-02-13.Einer der Enthüller der in C.A.R.A. zum Alltag gewordenen Machenschaften war ein Polizeioffizier mittleren Ranges aus Rom, Daniele Contucci. Contucci arbeitete jahrelang, wie er selber erzählt “in prima linea”, er war also der erste, der Migranten durchsuchte und verhörte, sobald sie an der Küste Siziliens, aus Seenot gerettet, abgesetzt wurden.

Contucci genießt keine Anerkennung für seine Leistungen: im Gegenteil, seine Karriere wurde unterbrochen. Eine der Vergeltungsmaßnahmen gegen ihn, von denen er auf seiner Website schreibt und in Interviews erzählt, war Abschaffung seiner Polizeieinheit, die sich mit Migranten beschäftigte; er selber wurde plötzlich und unerwartet nach Norditalien versetzt.8)danielecontucci.it.Auf die Frage, ob es demnächst eine Hoffnung gibt, dass diese Invasion angehalten wird, antwortet er skeptisch. „Sicherlich nicht, solange solches Geld in Frage kommt. Die Profite, die davon zu ziehen sind, sind so groß, dass keine andere illegale Tätigkeit damit vergleichbar ist.” Er gesteht– vielleicht ein bisschen aus Naivität – er glaubte, dass er die Aufmerksamkeit der Politiker auf das Problem lenken wird und dass sie ihn unterstützen; alles was ihm entgegenkam, war Schulterklopfen und Lob, kein Politiker, keine politische Partei in Italien wollte etwas dagegen unternehmen. So erfuhr Daniele Contucci am eigenen Leibe, dass trotz all dem, was über das Drama offiziell gesagt wird, keine politische Partei Italiens keinen Finger rühren wird. „Es geht um Geld. Ein Haufen Geld, mit dem jeder Politiker zu kaufen ist.”

Beim Thema Geld muss man zuletzt noch eins miteinbeziehen: die “traghettatori”, die Fährmänner. Das Geschäft mit Migranten wäre, so wie die Operation Husky, auch nicht ohne eine Flotte oder Flottille von gut ausgerüsteten und gut bezahlten Schiffen in gutem technischen Zustand möglich.

Alle diese Fähren gehören humanitären, wie denn sonst, Organisationen an (ihre Zahl ist Legion), die die Migranten mit vollem Einsatz und mit allen Mitteln der nie absagenden und immer auf die Zusammenarbeit vorbereiteten (oder aber auf Befehle gehorsamen) Italienischen Kriegsmarine übergeben.

Das monumentale Vorhaben, mit dem Ziel Italien demographisch zu verändern, fand viele Unterstützer. Ein Mann ist besonders willig, seine Brieftasche bereitzuhalten und die kleine Flottille mit Schenkung von 500 Millionen Euro zu sponsern.9)George Soros, l’uomo che paga ​l’invasione dell’Europa, Il Giornale 2017-03-06.Es macht nachdenklich, was solcher Großzügigkeit zugrunde liegt. Vielleicht will der Mann, dass sich in der Zukunft die Generationen der schwarzen Italiener mit Dankbarkeit an ihn erinnern, und weil die Zeit gnadenlos gegen ihn arbeitet, beschleunigt er gerade jetzt das Programm des ethnischen Austauschs.

1943 wurden sie GI genannt. 2017 werden sie GSB (George Soros Boys) genannt. Willkommen, Jungs, in eurem künftigen Haus, in der Bananenrepublik Italien.

References   [ + ]

1. Saltino, 38 abitanti e un centro d’accoglienza con 102 immigrati, il Giornale.it 2017-01-25.
2. PProfughi, dieci cose da sapere, Il Tirreno 2015-07-21.
3. Caporalato e mafie: “700mila schiavi nell’agricoltura italiana”, Il Fatto Quotidiano.it 2012-12-10.
4. Istat, in Italia record negativo: quasi 4,6 milioni di persone in povertà assoluta, 24 Ore Italia 2016-07-14.
5. Meningite, Asl smentisce Regione: è epidemia di origine africana (e noi avevamo ragione), Il Primato Nazionale 2016-04-07.
6. Benedetto XVI è costretto a mentire. Da chi?, maurizioblondet.it 2016-09-09.
7. Corruzione al Cara di Mineo, chiesto il rinvio a giudizio per 18 indagati. C’è pure Castiglione (Ncd), il Giornale.it 2017-02-13.
8. danielecontucci.it.
9. George Soros, l’uomo che paga ​l’invasione dell’Europa, Il Giornale 2017-03-06.