Europa muss den Umweltschutz wieder auf die Füße stellen

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Written by Christel Hahn   
Thursday, 19 November 2009
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Die Ausgabe des Magazins „Stern“ vom 12. November beginnt mit zwei beeindruckenden Bildern. Auf dem ersten Bild haben sich Dorfbewohner in Malaysia mit ihren Habseligkeiten vor dem Wasser auf eine Anhöhe geflüchtet, auf dem zweiten Bild sieht man den Mageninhalt eines verendeten Vogels und dieser besteht nur aus Plastikabfällen.

Menschen haben es geschafft, getrieben durch ihre Profitgier, die in Jahrmillionen entstandenen natürlichen Ökosysteme der Erde in einigen wenigen Jahrzehnten zum Kollaps zu bringen, so dass nicht nur das Überleben vieler Pflanzen- und Tierarten, sondern auch das Überleben der Menschheit gefährdet ist. Kann man diese Entwicklung stoppen und umkehren, indem man internationale Abkommen schließt, um den Ausstoß des Gases Kohlendioxid zu verringern? Der gesunde Menschenverstand sagt, dass dies eine völlig abwegige und unsinnige Idee ist, doch unsere Politiker und die Medien halten nach wie vor am Kohlendioxid-Wahn fest.

Warum ist es eine abwegige und unsinnige Idee?
 

  • Die jüngste Entwicklung vom APEC-Gipfel in Singapur zum Klima-Gipfel in Kopenhagen führt uns vor Augen, das die internationale Ordnung der Nachkriegszeit im Umbruch ist und die alten Strukturen nicht mehr funktionieren. Geplant war, in Kopenhagen ein Nachfolgeabkommen zu Kioto zu verabschieden, doch die Pazifik-Staaten wollen diesen Fahrplan so nicht mittragen. „APEC-Gipfel begräbt Hoffnung für Klima-Abkommen in Kopenhagen“ titelt das Manager-Magazin. Der dänische Ministerpräsident und Kopenhagen-Gastgeber Rasmussen flog extra zu einem Frühstück nach Singapur und das Ergebnis war eine Absichtserklärung ohne Zusagen zur Senkung der CO2-Emissionen.

  • In einem weiteren Artikel des Manager-Magazins „Nicht naiv vorne weg laufen“  wird deutlich, dass es bei den Sorgen um ein solches Abkommen in Kopenhagen nicht um die Umwelt, sondern ums Geschäft geht: „Drei Wochen vor der Weltklimakonferenz in Kopenhagen hat die deutsche Industrie dringend den schnellen Abschluss eines weltweiten Abkommens angemahnt. Davon erhofft sie sich Milliardengeschäfte mit ‚grüner’ Technik. Sollten dagegen keine weltweit vergleichbaren Anstrengungen im Klimaschutz vereinbart werden, käme Deutschland ins Hintertreffen, wie der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Hans-Peter Keitel, am Dienstag betonte.“

  • Die Zerstörung der natürlichen Ökosysteme hat dramatische Ausmaße angenommen. Doch die Ursachen dieser Zerstörung sind nicht die Folgen einer postulierten globalen Erwärmung. Dies machen die zwei Bilder aus dem Stern deutlich. Wenn Menschen mit ihren Habseligkeiten vom steigenden Wasser bedroht sind, dann sind die Ursachen meist Überschwemmungen durch Flusssysteme und nicht ein Ansteigen des Meeresspiegels infolge des Abschmelzens von Gletschern. Zum Thema Abschmelzen der Gletscher gibt es inzwischen differenzierte Studien, z.B. zum Himalaya von indischen Geologen und um zu sehen, dass der Meeresspiegel nicht dramatisch ansteigt, dazu muss man weder Geologe, Meeresforscher, Klimaforscher oder Physiker sein. Die Ursache dafür, dass z.B. in Bangladesh jedes Jahr Millionen von Menschen von Überschwemmungen bedroht sind, liegt daran, dass am Ursprung des Ganges im Himalaja aus Profitgier die Wälder abgeholzt wurden. Eine weitere Ursache für solche Katastrophen besteht darin, dass wegen Armut, Industrialisierung und Bevölkerungsdruck immer mehr Menschen in Gebieten siedeln, die für Siedlung nicht geeignet sind. Und kein noch so großartiges Klimaabkommen wird den Plastikmüll aus unseren Meeren fischen und dafür sorgen, dass die Vögel ihn nicht fressen und sterben.

  • Kohlendioxid ist kein Schadstoff. „Kohlendioxid ist ein Naturgas mit gegenwärtig 0,038 % Volumenanteil (380 ppmv) in unserer Luft. Es ist gemäß dieser extrem geringen Konzentration ein Spurengas, wird von Pflanzen zum Wachstum benötigt und hat mit industriellen Abgasen primär überhaupt nichts zu tun. Bei Verbrennungsvorgängen wird neben anderen schädlichen Produkten, aber auch das unschädliche Naturgas CO2 freigesetzt, etwa von Personenkraftwagen grob zwischen 100 g bis 200 g CO2 pro km. … Man muss also sorgsam unterscheiden: Verbrennungsvorgänge setzen schädliche Stoffverbindungen, wie Schwefel- und Stickoxidverbindungen sowie, bei unzureichender Filterung, auch Schmutzpartikel und Aerosole frei. Daneben wird auch das Naturgas CO2 erzeugt.“ (Hans-Joachim Lüdecke: CO2 und Klimaschutz – Fakten, Irrtümer, Politik)

  • Der Mensch ist nur für einen geringen Teil des Ausstoßes von CO2 verantwortlich. „Allein die Bodenorganismen, bei denen die Bakterien die höchste Verbreitung haben, treten laut offiziellen Modellen des UN-Weltklimarats mit etwa 50 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr in Erscheinung. Die gesamte Individuenzahl der Insekten als Landorganismen wird von Biologen auf mindestens 10 hoch 27 (eine 1 mit 27 Nullen), eher aber auf 10 hoch 30 geschätzt. Allein eine Blattlauskultur liefert in einer Saison mehr als 10 hoch 24 Tiere. Da die gesamte anthropogene, also menschengemachte, CO2-Emission vom IPCC auf ungefähr 22 mal 10 hoch 9 (= 22 Milliarden) Tonnen pro Jahr geschätzt wird, gehen Biologen davon aus, dass allein durch die Atmung aller Insekten unseres Heimatplaneten etwa 100-mal mehr CO2-Emissionen erzeugt werden.“ (Kurt G. Blüchel: Der Klima-Schwindel).

  • Die Rechnungen der Klimaforscher beruhen auf einem völlig unbewiesenen theoretischen physikalischen Modell. Das physikalische Modell ergibt eine theoretische Temperatur der Erde von minus 18 Grad Celsius. Da die tatsächliche mittlere Temperatur 15 Grad Celsius beträgt, ergibt sich eine Differenz von 33 Grad. Man könnte nun das theoretische Modell verfeinern, bis man eine Theorie hat, die die Wirklichkeit befriedigend beschreibt. Dies wurde nicht gemacht, stattdessen gibt man der Differenz einen medienwirksamen Namen, nennt sie Treibhauseffekt, auch wenn man weiß, dass die Atmosphäre nichts mit einem Glashaus (Einsperren von erwärmter Luft) zu tun hat. Dann versucht man, den Treibhauseffekt dem Absorptionsspektrum des CO2 anzulasten, muss aber zugestehen, dass die Absorption durch CO2 am Rande des relevanten Bereichs liegt und kommt so zu einem theoretischen Betrag des natürlichen CO2 an dieser Differenz, der zwischen 2% und 30% liegt.

  • Die globale Erwärmung, auf die sich die ganze CO2-Politik stützt, findet derzeit gar nicht statt. Einen ausgezeichneten und umfassenden  Beitrag gibt es dazu vom Blogger Zettel: „Es ist vorerst vorbei mit der globalen  Erwärmung. Haben die Klimaskeptiker am Ende doch Recht?“ Mehr Material dazu gibt es auf der Seite von EIKE. Hier kann man sich jeden Tag ein aktuelles Bild der Sonne anschauen, und diese zeigt entweder gar keine oder nur ganz kleine, vereinzelte Sonnenflecken. Dies ist deshalb dramatisch, weil es dokumentiert, dass sich der  Beginn des neuen Sonnenaktivitätszyklus verzögert. Dies hat es in der Geschichte schon öfters gegeben, die Folgen waren Abkühlungen, wie im Mittelalter und zuletzt in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Geringere Sonnenaktivität verringert die Schutzwirkung der Heliosphäre und, wie der dänische Forscher Svensmark untersucht hat, die verstärkte kosmische Strahlung führt zu verstärkter Wolkenbildung.

  • Viele der so genannten Klimaskeptiker, insbesondere in den USA, schütten das Kind mit dem Bade aus. Sie weisen zu Recht darauf hin, dass der Mensch durch CO2-Emissionen keine globale  Erwärmung verursachen kann, leugnen aber dann generell die schädlichen Auswirkungen der menschlichen Aktivitäten auf das die Ökosysteme der Erde. Richtig an dieser Haltung ist, dass der Mensch, wenn er sich ändern würde, durchaus in Einklang mit der Natur und seiner Umwelt leben könnte, doch die Betonung liegt auf „könnte“ und davon sind die Hauptverursacher der Umweltkatastrophe meilenweit entfernt. Dazu ein lesenwerter Beitrag bei „Alles Schall und Rauch“ („Was läuft schief mit unserer Welt, von A bis Z“), der folgendermaßen endet: „Dabei könnte die Welt so einfach, friedlich und schön sein... Als nächstes zähl ich auf wie wir das beheben können.“ Mein Vorschlag dazu: die Hauptverursacher von der weiteren Gestaltung der Zukunft ausschließen.

  • Die offizielle Wissenschaft ist nicht so objektiv, wie es der Normalbürger sich vorstellt. Sie erforscht nicht das, was der Erde und den Menschen dient, sondern das, wofür sie Geld bekommt. Der bekannte Meteorologe Wolfgang Thüne zitiert in seinem Buch „Freispruch für CO2!“ Goethe: „Goethe und Eckermann unterhielten sich ein mal über den Fortschritt der Wissenschaft. Eckermann brachte das Gespräch auf Professoren, die immer noch überholte Lehren vortragen, obwohl diese längst durch neuere Forschungsergebnisse widerlegt wurden. ‚Das ist nicht zu verwundern’, sagte Goethe, ‚solche Leute gehen im Irrtum fort, weil sie ihm ihre Existenz verdanken; sie müssten umlernen, und das wäre eine unangenehme Sache’. ‚Sie beweisen die Wahrheit auch nicht’, sagte Goethe, ‚und das ist auch keineswegs ihre Absicht, sondern es liegt ihnen bloß daran, ihre Meinung zu beweisen. Deshalb verbergen sie all solche Experimente, wodurch die Wahrheit an den Tag kommen  und die Unhaltbarkeit ihrer Lehre sich darlegen könnte’. Goethe fuhr fort: ‚Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht nur von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten’.“


Michael Jackson sagt in „This is it“, dass wir noch genau 4 Jahre Zeit haben, um uns zu ändern. Er hat in seinem letzten Werk ein wunderschönes Liebes-Feld geschaffen und will uns mit diesem Werk aufrütteln, gegen die Zerstörung zu rebellieren.

 

Christel Hahn*
Tengen, Deutschland
 


* Christel Hahn ist Diplom-Physikerin und Mitglied des Vorstands der Newropeans
 

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Conférence-Débat Justice en Europe

La deuxième rencontre du cycle
LA DEMOCRATIE EN DANGER”,
consacrée à la Justice en Europe

Le lundi 13 septembre
de 19h30 à 22h00
Salons de l’Aveyron
17 Rue de l'Aubrac
75012 Paris


A l’heure où les discours et les mesures sécuritaires et judiciaires se durcissent dans nombreux pays européens, où l’on sait les atteintes aux droits les plus élémentaires et aux principes fondamentaux des simples citoyens, quels traitements sont réservés à ceux qui tiennent les pouvoirs politiques, financiers, économiques entre leurs mains? Une conférence-débat organisée dans le cadre du cycle La démocratie en danger par Les Amis de Beppe Grillo à Paris et le NewropMag.

Intervenants: les députés européens Luigi De Magistris, Sonia Alfano et Rosario Crocetta ; Harald Greib, vice-président de Newropeans en charge des affaires des institutions européennes ; Eric Alt, magistrat, membre de l’association MEDEL (magistrats européens pour la démocratie et les libertés) et de l’association Anticor, et Corinne Lepage, députée européenne et ex Ministre de l’environnement, engagée dans la lutte contre la corruption politique et financière.

Parmi les sujets de discussion:
- L'infiltration des organisations criminelles et le vide législatif relatif en Europe
- Les récentes dépénalisations des crimes financiers et économiques en Italie, en France et leur traitement au sein des institutions européennes
- Présomption d'innocence ou de culpabilité? L'exemple de la “loi bâillon” sur les écoutes téléphoniques qui viole les recommandations de l’OSCE concernant l’emploi de sources et de matériels nécessaires aux investigations journalistiques au service de la démocratie.

Contacts:
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